Kostenloses Angebot anfordern

Unser Vertreter wird Sie in Kürze kontaktieren.
E-Mail
Mobil / WhatsApp
Name
Unternehmensname
Nachricht
0/1000

Anwendung

Startseite>Anwendung

Zurück

Niederländisches Wohnprojekt: 10 PVT-Solarmodule + 5 PV-Paneele an Wärmepumpe und Wasserspeicher angeschlossen

Im August sandte uns ein niederländischer Kunde Feedback zu seinem PVT-Solarmodul-System: „Es funktioniert sehr gut. Ich bin nahezu vom Stromnetz unabhängig.“

Der Kunde nahm erstmals letztes Jahr Kontakt mit uns auf. Er besaß bereits einen Warmwasserspeicher und eine Wärmepumpe und wollte PVT-Solarmodule erwerben, um sein Haus mit Energie zu versorgen. Unter Berücksichtigung der Leistung seiner bestehenden Wärmepumpe, des elektrischen Energiebedarfs sowie der Dachfläche und der Tragfähigkeit des Daches schlugen wir vor, 10 Stück 600-W-PVT-Solarmodule und 5 Stück 550-W-PV-Paneele zu installieren – insgesamt 8,75 kW. Die PVT-Solarmodule machen dabei knapp 70 % aus. Die Aufgabenteilung zwischen beiden Paneeltypen ist klar: Die PVT-Solarmodule erzeugen elektrische Energie und gewinnen gleichzeitig Abwärme für die Heizung; die herkömmlichen Photovoltaik-Paneele übernehmen ausschließlich die Stromerzeugung. Dadurch werden sowohl der Strom- als auch der Heizwärmebedarf gedeckt; zudem liefert das System etwas Niedertemperatur-Warmwasser an den Warmwasserspeicher, was die Heizwirkungsgrad des gesamten Systems verbessert.

1.jpg

Der Kunde war mit dieser Lösung sehr zufrieden, und wir erreichten rasch eine Kooperationsvereinbarung.

Nach der Lieferung beabsichtigt er, die Anlage selbst zu installieren. Wir stellten umfassende technische Unterstützung bereit. Elektroanschluss, Wasserversorgung und Warmwasserspeicher wurden sämtlich vom Kunden selbst angeschlossen.

Das gesamte System läuft reibungslos. Kürzlich erwägt der Kunde den Einbau von Batterien zur Stromspeicherung. Er sagte uns: „1500 Watt und ich erhalte 7,8 kW zurück, um mein Haus und meinen Boiler zu heizen.“

2.jpg

Der Kunde fügte drei weitere Details hinzu.

Das erste betraf die Kühlung. Er erklärte, dass die Kühlung über den Wärmeaustauscher erfolge. Der Fußboden diente sowohl als Heizungs- als auch als Klimatisierungsabnehmer. Die Kältequelle wurde direkt aus dem Grundwasser entnommen. „Etwa 6,5 kW Kühlleistung allein für die Pumpen, was etwa 100 Watt entspricht.“

Das zweite Detail betraf den Warmwasserspeicher. Der Speicher verfügte über zwei Kreisläufe: einen Kreislauf, der mit der Wärmepumpe verbunden war, und einen weiteren Kreislauf, der mit PVT-Solarmodulen verbunden war. Der Speicher startete automatisch, sobald die Außentemperatur höher als die Innentemperatur war, und sorgte durch Zirkulation für eine gleichmäßige Verteilung der Wassertemperatur im gesamten Speicher. Zusätzlich verfügte er über eine externe elektrische Heizung zur Legionellenbekämpfung.

Das dritte Detail betraf den Ventilator. Später installierte er eine kleine Windturbine und plante, Batterien hinzuzufügen. Nach Betrachtung der Fotos sagten wir direkt: Aufgrund des äußeren Erscheinungsbilds ist diese Einheit relativ klein, geschätzt bei rund 200 Watt. Am besten würde man sie weiter vom Haus entfernt installieren und den Turmmast höher aufrichten. Andernfalls würde sie nicht ausreichend Windgeschwindigkeit erhalten. Er antwortete: Nachbarn und lokale Vorschriften erlauben keine großen Geräte im Umfeld des Hauses, daher ist die Installation nur an diesem Standort möglich. Die Windgeschwindigkeit ist jedoch immer noch zufriedenstellend.

详情1-示意图.jpg

Anhand dieses Falls möchten wir zudem alle daran erinnern, dass vor Beginn eines Heimsystemprojekts folgende Punkte zu berücksichtigen sind.

Erstens: Wie lässt sich die Dachfläche mit dem Bedarf abstimmen? Das häufigste Problem bei Hausprojekten lautet: »Strom wird benötigt, Wärme ebenfalls – doch die Installationsfläche ist durch die Dachfläche begrenzt.« Wenn PVT- und herkömmliche PV-Module kombiniert werden, ist dies die übliche Lösung: Ein PVT-Solarmodul erzeugt zwei Erträge, während das herkömmliche PV-Modul sich ausschließlich auf die Stromerzeugung konzentriert. Bei gleicher Dachfläche steigen sowohl die Strom- als auch die Wärmeleistung.

Zweitens: Wo soll die Wärme gespeichert werden? Der Wasserkreislauf von PVT-Solarmodulen benötigt stets ein Ziel. Bei Hausprojekten handelt es sich meist um einen Drucktank. Die Größe des Wassertanks bestimmt unmittelbar, wie lange heißes Wasser zur Verfügung steht und ob später eine Wärmepumpe hinzugefügt werden muss.

Drittens: Frostschutz. Falls in Ihrem lokalen Winter Temperaturen um den Gefrierpunkt üblich sind, kann die Ausdehnung von Eis im Wasserkreislauf die Leitungen beschädigen – sofern kein Ethylenglykol zugegeben wird. Dieser Aspekt muss bereits bei der Beschaffung berücksichtigt werden.

Viertens: Wie wird der Strom gehandhabt? Der Anschluss an das Stromnetz, die Energiespeicherung oder zunächst der Netzanschluss mit nachträglichem Einbau von Batterien hängt von den lokalen Richtlinien und der Stromverbrauchsstruktur Ihres Hauses ab. Dieser Schritt muss vor der Auswahl des geeigneten Wechselrichters festgelegt werden.

Falls Sie zudem ein Kombinationssystem aus PVT-Solarmodulen und Wärmepumpe für Ihr Zuhause planen, kontaktieren Sie uns gerne, um die am besten geeignete Lösung zu erhalten.

Zurück

Keine

ALLE

Wohnanwendung des PVT-Moduls: Polnischer Kunde mit Warmwasserspeicher

Weiter
Empfohlene Produkte